Sternfahrt Kulmbach - Unsere Touren - Motorrad und Rollerfreunde Bayern

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Sternfahrt Kulmbach

Herausgegeben von in Franken ·
Tags: 29.04.2014

Rolf schreibt:
Samstag pünktlich 10:00 Uhr traf ich mich mit Bernhard an der Esso Tankstelle in Freising.
Das Big Bike Kawasaki Z1000 SX mit 140 PS kannte ich ja schon. Daher auch keine Angst dass er mir wegfährt.
Was sind schon 140 PS gegen 15 PS einer Honda. Noch nicht mal das 10-fache. Zumal ich vorne fuhr.
Überholen war verboten. Bernhart hielt sich auch an die Regeln der STVO. Im Ort nicht schneller wie 55 Kmh und ausserhalb geschlossener Ortschaften nicht schneller wie 110 Kmh. Über Mainburg, Abensberg und Kelheim ging es dann die ersten satten Kehren hoch Richtung Hemau. Bernhart hatte Mühe zu folgen. Ganz ehrlich. Man merkte die fehlende Fahrpraxis.
Nächster Halt Amberg. Nach erfolgtem Tankstop wurde beim "Nobel-Italiener" Mittagsrast gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein gönnten wir uns im Biergarten Spaghetti und Canneloni dazu Apfelschorle. Gut gesättigt ging es über Grafenwöhr nach Tröstau zu Günter wo wir pünktlich 14:40 Uhr eintrafen. Kaffee und Kuchen standen bereit.


Jetzt wurde das weitere Programm beraten. Da wir das Fichtelgebirge noch nicht kannten, wurde Günter zum Guide gewählt um uns zuerst in die Vordorfer Mühle zum Einchecken zu bringen und anschließend die Gegend unsicher zu machen.
Die anschließend zurückgelegten 140 Km soll Günter beschreiben.

Also gut,
Günter schreibt:

Wir starteten in Vordorfermühle Richtung Weißenstadt, am See vorbei nach Gefrees, hier wurden die ersten Kurven schon mal hintersich gebracht, nach Gefress wollten wir die B2 nach Bad Berneck fahren, zwecks der Kurven, war aber wegen Straßenbelag erneuerungen eigentlich gesperrt, aber trotzdem fuhr ich rein, denn ich konnte ja mittendrin abzweigen, was aber nicht so ganz funktionierte, denn Bernahrd ignorierte einfach die Abbiege und fuhr weiter gerade aus nach Berneck, also drehten Rolf und ich wieder um, Bernard hinterher, haben Ihn auch eingefangen, also wieder umgedreht und andere Route gewählt die uns wieder nach Gefrees führte, aber da bog ich ab nach Bischofsgrün, weiter gings über das Löchleinstal runter nach Warmensteinach, durchs Steinnachtal mit seinen schönen Kurven nach Weidenberg,  von Weidenberg sollte es nach Kulmain gehen , aber dazog doch tatsächlich Regen auf, ich sah das Richtung Bayreuth Wetter blauen Himmel versprach , also steuerte ich in Speichersdorf erstmal den Gasthof Imhof an, wo wir einen Riesen Cappucino verdrückten

So nun hatte es wieder soweit aufgekärt, und wir starteten doch Richtung Kulmain , abgebogen nach Ebnath wollte doch auf das Marktreditzer Haus hoch mit den beiden, aber jetzt setzte starker Regen ein, so beschloss ich direkten Weges zu Peter zu fahren.

Rolf schreibt weiter:

Zwischenstop bei Peter um die Hyosung zu bewundern und einen Treff zum Abendessen zu verabreden.
Dieses Abendessen will ich nicht näher beschreiben. Jedenfalls, wir haben viel gegessen, getrunken und gelacht.
Rundum es war ein gelungener Abend.

Sonntagmorgen wurden wir um 09:30 Uhr von Peter und Günter zur Anreise Sternfahrt Kulmbach abgeholt.
Bei einer Pause am Osterbrunnen in Trebgast stießen Uwe und Natalie zu uns.



Übrigens lag ein ehemaliger Bekannter im Fenster und schaute dem Treiben auf der Straße zu.

Über den tollen Event in Kulmbach möge jemand anderes berichten. Mein Fazit zu der Veranstaltung: Man muss es mal mitgemacht haben und es ist für mich keine Frage dort weitere Teilnahmen zu planen.

Rückreise:

Pünktlich 14:00 fing es leicht an zu nieseln, so dass die Vorführung der Stuntcrew gefährdet war.
Für uns bedeutete dies, Regenklamotten an und pünktlich 14:45 verabschiedeten wir uns von unseren Freunden um die Heimreise anzutreten. Kurz vor Bayreuth fing es dann richtig an zu schütten. Über die B 22 ging es dann bei Dauerregen über Pottenstein durch den Veldensteiner Forst nach Plech. Leider war die Straße nach Betzenstein gesperrt so dass ein Besuch bei Lothar buchstäblich ins Wasser fiel. Auf altbekannter, herrlicher Strecke mit gefühlten 2000 Kurven ging es dann über Vohra nach Hersbruck. Weiter über Kleinststrassen nach Neumarkt um anschließend, auch auf Grund des Dauerregens, über Beilngries nach Ingolstadt um einen Boxenstop zum tanken und Abendimbis einzulegen. Frischgestärkt anschließend über die B 13 Richtung Heimat. In Kranzberg trennten sich unsere Wege. Bernhard fuhr nach Freising und ich über Giggenhausen nach Neufahrn. Pünktlich zur Tagesschau um 20:00 war ich nach rund 800 Km daheim.

Resümee:

Es war Trotz Regenrückfahrt ein tolles Wochenende. Bernhard hat sich zu einem "Grünen Kurven-Monster" entwickelt. Erstaunlich wie schnell er gelernt hat. Wir haben unterwegs locker mit einer 5-köpfigen Gruppe Bigbiker aus Ludwigsburg mithalten können. Und das waren ganz schöne Heizer die ständig die Blechbüchsen überholten.



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